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Der Import-Export-Container für Kunst

Ein mobiler Ausstellungsraum für kulturelle Bildung – Jugendliche traten im Rahmen von „Mitten im Zwischen“ in Interaktion mit der Öffentlichkeit.


// About

 

In der zweiten Julihälfte 2016 war der „Import-Export-Container für Kunst“, ein mobiler Ausstellungsraum in Form eines Übersee-Containers, für zwei Wochen am Anatomiegarten (Hauptstraße 49) in der Heidelberger Altstadt präsent. Thema der Ausstellung war „der Zwischenraum“ oder das „Dazwischen“. Als Teil der Ausstellung wurde das Bunsendenkmal vor dem Psychologischen Institut im Rahmen einer Intervention zum Thema „Transgender und Kontraste“ auf Zeit (bis zum 29. Juli 2016) umgekleidet. Die Kunstaktion und Ausstellung war Teil des Projekts Mitten im Zwischen.


// mehr zum Projekt – More about the project

 

Mitten im Zwischen ist ein Projekt zur Vermittlung von Kunst und zur Förderung von künstlerischer Praxis auf Initiative des Haus am Wehrsteg und in Kooperation mit dem Heidelberger Kunstverein. Seit dem Sommer 2015 erproben Jugendliche im Austausch mit Gastkünstlern dafür unterschiedliche Formate am Haus am Wehrsteg. In Workshops, Ausstellungen oder dem „Import-Export-Container für Kunst und Zwischenraum“, in Gast-Atelier-Aufenthalten und professionellen Arbeitsräumen setzen sich die Teilnehmer mit künstlerischer Praxis auseinander.

Gemeinsam entwickelten Schüler und Absolventen der Elisabeth-von-Thadden-Schule und weitere Jugendliche Arbeiten zum Thema „Zwischenraum“, die nun im Kontext der Ausstellung des „Import-Export-Container“ zu sehen waren. Diese umfasste unter anderem eine kuratorische Arbeitsteilung (Lilli Fadani und Max Weltz), Logo-Design und Branding des Containers (Theresa Götz), Mode-Entwürfe (Johanna Hager und Antonia Heesen), die Herstellung der Kleidung für das Bunsendenkmal.

Mitten-im-Zwischen kann auf Handel („Import-Export“) oder das „Zwischen-den-Geschlechtern-sein“ (Transgender) deuten, sich auf die Grenzen von Kunstgenres oder den öffentlichen Raum zwischen den beteiligten Institutionen beziehen. Die im und um den Container präsentierten Arbeiten zum Thema „Zwischenraum“ sind Ergebnis eines intensiven Austauschs zwischen den Jugendlichen, Matthis Bacht und zahlreichen Gast-Künstlern aus Berlin, Düsseldorf, Brüssel, Istanbul, Weimar u.A..


// Ziele – whats the matter?:

 

Das Projekt betont die Relevanz von außerschulischen Lernorten und Handlungsräumen für Jugendliche, die abseits vom stark regulierten Schullehrplan Freiräume für die Auseinandersetzung mit Kunst und Gesellschaft schaffen. Am Haus am Wehrsteg wird so eine eine kritische, emanzipierende und selbstbestimmte Begegnung mit Kunst ermöglicht.


// Beteiligte Jugendliche (Auszug):

 

Johanna Hager und Antonia Heesen (Bunsen-Statue) // Theresa Götz (Logo / „Branding“ des Containers), Sticker u.A. // David Martin-Karg (Zeichnungen & eine Soundinstallation) // Laura Nuber (Fotografie) // Lilli Fadani und Max Weltz (Schild-Objekte) // Charlotte Vetter // u.v.m.
Zur Eröffnung am 15. Juli um 19 Uhr sprachen:
Die jugendlichen Kuratoren Lilli Fadani und Max Welz // Philip Morlock (EinRaum-Haus, Mannheim) // Matthis Bacht (Haus am Wehrsteg) und Susanne Weiß (Direktorin des Heidelberger Kunstvereins).

Begrüßung durch: Dr. Joachim Gerner (Kulturbürgermeister der Stadt Heidelberg).


// Öffnungszeiten – opening times:

 

Eintritt frei. Ausstellungsdauer von 16. Juli bis 31. Juli

Öffnungszeiten: Mo-Do 17-21 Uhr, Fr-Sa 19-23 Uhr

Ort: Anatomieplatz in der Heidelberger Fußgängerzone – am Bunsen-Denkmal.


// support – Förderung:

 

Mitten im Zwischen ist ein Projekt auf Initiative des Haus am Wehrsteg. Es wird durchgeführt in Kooperation mit dem Heidelberger Kunstverein und unterstützt durch die Elisabeth-von-Thadden-Schule sowie die Universität Heidelberg.

Gefördert im INNOVATIONSFONDS des Landes Baden-Württemberg. Ergänzend werden für das Projekt Mittel aus der institutionellen Förderung des Haus am Wehrsteg, des Heidelberger Kunstvereins sowie der Elisabeth-von-Thadden-Schule zur Verfügung gestellt.