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Das HAUS AM WEHRSTEG  ist ATELIER UND RAUM FÜR NEUE KUNST – ein KÜNSTLER-HAUS


// about – das Konzept

Das Haus am Wehrsteg ist ganz der zeitgenössischen Kunst und interdisziplinärer Arbeit gewidmet. Unter der Leitung eines aktiven Künstlers ist es schon seit Beginn der 70er Jahre ein echtes Künstlerhaus mit Atelier, Ausstellungsbetrieb, Gastkünstler-Programm und Jugendarbeit. Ausgehend von dieser künstlerisch-produktiven Seite zeigt das Haus – auch kooperativ – in regelmäßigen Abständen Präsentationen internationaler junger Kunst.

Dabei spielt die ortsangebundene Arbeit eine wichtige Rolle: Sei es durch die Aufnahme von Architektur, der Lage des Hauses an Naturschutgebiet, Fluß, Universität und Botanischem Garten oder der wechselhaften Geschichte des Hauses.

Der bauliche Rahmen der historischen Architektur Paul Bonatz und seine einmaligergeografische wie städtebauliche Lage machen des Haus am Fluss zu einem  anziehenden und prägenden Ort für die Stadt.

Der ganzheitliche Anspruch eines Künstlerhauses mit Garten, das sich rein den Inhalten und der Freiheit aktueller Kunst verpflichtet fühlt, markiert einen außergewöhnliche Stelle im Kulturleben der Stadt und Region – „in seiner Form einzigartig in der ganzen Republik“.*

*Milan Chlumsky über die Ausrichtung des Hauses in einer Rezension der Ausstellung Transformationen, RNZ, Feuilleton, 20.8.2014


// realisation – die Umsetzung

Die Projektgebundene Kooperation mit anderen Institutionen oder Initiativen sehen wir als wertvolle Möglichkeit, um die aktive Rolle des Haus am Wehrsteg in der Kulturlandschaft zu betonen. Interessen-geleitete, künstlerische Synergien können so gebündelt und gemeinsam umgesetzt werden.

Matthis Bacht

Matthis Bacht

Die Präsentation künstlerischer Arbeit ergänzt sich in der Regel um eine Neubearbeitung eines Teils des Werkes der ehemaligen Künstlerin am Haus (1972-2010), der Musikerin und Schriftstellerin Eva Vargas. In sogenannten Kapiteln wird an einer künstlerischen Übersetzung ihres Wirkens in den aktuellen Diskurs gearbeitet. Beispiele aus dem Jahr 2014 sind die lyrisch-installativen Kapitel #EVA I – IV, durch die beiden Dichter Thomas Haider und Christian van Doorne, die sich aus den Archiv-Beständen des Hauses generierten. Diese Kapitel waren Bestandteil der Eröffnungs-Ausstellung des Hauses, Transformationen unter der Leitung von Matthis Bacht im Jahr 2014.

 


// Spotlight – eine Kooperation: Mein un-tragbares Kleid

Eine erste institutionelle Kooperation des Hauses erfolgte anlässlich der ersten Tanzbiennale Heidelberg:

Mein un-tragbares Kleid fand als interdiziplinäre, kunstpädagogische Initative mit rund 40 Heidelberger Jugendlichen statt. Kooperationspartner des vom Haus am Wehrsteg initiierten Projekts waren das städtische Theater, das freie UnterwegsTheater sowie die Elisabeth-von-Thadden-Schule.

Ausstellungsansicht im Alten Saal des Theaters Heidelberg anläßlich der Kooperation mit den Veranstaltern der ersten TANZBIENNALE HEIDELBERG

Ausstellungsansicht Mein un-tragbares Kleid im Alten Saal des Theaters Heidelberg anläßlich der Kooperation mit den Veranstaltern der ersten Tanzbiennale Heidelberg

Angefangen bei ersten Impulsen & Entwurfsskizzen, über die Umsetzung der künstlerischen Designs an der Nähmaschine bis hin zu den Inszenierten Fotografien zum Ende hin wurden die 16 bis 18-jährigen in jeder Phase professionell begleitet. In der künstlerischen und handwerklichen Beratung unterstützt durch die Schneiderin und Mode-Designerin Susanne Leitz konnten technisch und inhaltlich anspruchsvolle Ergebnisse erarbeitet werden.

Die Arbeit schloß in einer Ausstellung an drei Orten mit außergewöhnlichen, technisch anspruchsvollen Ergebnissen ab: Nanine Linning, Choreographin der gleichnamigen Dance-Company am Heidelberger Theater urteilte in ihrer Eröffnungsrede: „Ich bin begeistert“.

Marion Gottlob lobte in einer Rezension in der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG: „Eyecatcher – das sind alle Entwürfe“.

Mehr zum Projekt im Frühjahr 2014 hier.


// where? – die Lage des Hauses

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Das idyllisch direkt am Neckarufer gelegene Ziegelsteingebäude mit Garten und Turm wurde von Paul Bonatz als zusammenhängendes Ensemble gemeinsam mit dem direkt angrenzenden Wehrsteg konzipiert. Die im historischen Stil des Traditionalismus entworfene, städtebaulich ambitionierte Architektur entstand um das Jahr 1925-1930 als Industriebau mit gemischter Nutzung.

Der Anspruch, einen westlichen Abschluss zur Stadt zu schaffen, wird auch in der Ausrichtung des 260 Meter langen Stegs (Nord-Süd) und des Hauses (West-Ost) deutlich. Das Haus selbst verfügt als Baukörper über eine definierte Schauseite zum Wehrsteg und damit nach Süden hin. Westlich des Gebäude-Ensembles beginnt das Naturschutzgebiet Unterer Neckar, nördlich schließt sich der Universitätscampus mit dem Botanischen Garten an, östlich der lebendige Stadtteil Neuenheim mit der stark frequentierten Neckarwiese.

Der Teil des Gebäudes unter dem ehemaligen Transformatoren-Turm birgt das Atelier des künstlerischen Pächters Matthis Bacht sowie Gast-Arbeitsräume. Raum für Wechselausstellungen findet sich in der ehemaligen Halle (dem flachen Teil des Gebäudes), im Kabinett unter dem Turm, an der Fassade und im Garten.


// social media – Facebook

Das Haus am Wehrsteg ist auf Facebook vertreten – mit vielen weiteren Infos, Begegnungen und den aktuellen Neuigkeiten:

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// Newsletter – Neuigkeiten per Mail

Eine weitere Möglichkeit, in etwa zwei-monatigen Abständen von kommenden Ausstellungen und Projekten zu erfahren bietet der NEWSLETTER des Hauses.

Zum Eintragen genügt das Angeben einer E-Mail-Adresse hier – ebenso simpel ist das „unsubscribe“, wenn gewünscht.